1. Kapitel

Der beste Job der Welt.

Die Kunst ein Schwein zu reiten.
Du bist nicht George Clooney?
Ich kam, sah und ging.

3. Kapitel

Ich kann auch zaubern.

Sei ehrlich.
Sei kein Arschloch.
Eimern.
Über den Autor.
Rechtliches und Impressum.

2. Kapitel

2. Kapitel

Stolpersteine.
Hinrichtungen? Letzte Tür links.
Kirchen gehören ins Dorf.
Sofort? Ja! Och nee...
Eine Hand wäscht gern die andere.
Schwarze Witwen lieben es kuschelig.
Der Wellensittich hat Federn gelassen.
Wann kommt denn nun Godot?
Jugend forscht.
Nobel. der alter Sprengmeister.
Trampelpfade sind auch Wege.

 

Wer von den Jungen will heutzutage noch in die Führung, Chef werden? Die Frage ist leicht zu beantworten. Viele. Führung strahlt immer noch eine hohe Faszination und Attraktivität aus. Allerdings nur so lange bis die Jungen der Realität oder, um es aus Sicht eines Pragmatikers wie mir zu sagen, dem täglichen Wahnsinn begegnet sind. Ihnen laufen Dinge über den Weg, die mit ihren Erwartungen überhaupt nichts zu tun haben. Dazu gehört die Forderung, vieles, wenn nicht gar alles für den Job hintenan zu stellen. Oder auch ständigem Ärger mit allen möglichen Menschen ausgesetzt zu sein. Machtspielen zu begegnen, von deren Boshaftigkeit sie in ihren kühnsten Vorstellungen nicht einmal geahnt haben, dass es sie gibt. Von einer gelebten Work-Life-Balance gar nicht zu reden.

Das Resultat: Immer mehr junge, talentierte, gut ausgebildete Nachwuchskräfte starten zwar in den Job, schmeißen ihn aber nach etwa zwei bis drei Jahren hin. Im vollen Galopp sozusagen, dem Motto der Bremer Stadtmusikanten folgend: "Etwas Besseres als den Tod finden wir überall." Das wird, genauer ist schon jetzt für unsere Unternehmen ein großes Problem. Nicht nur wegen der hohen Kosten, die die Nachbesetzung von Stellen verursacht oder den Verunsicherungen bei den Mitarbeitern, wenn alle Nase lang jemand Neues auftaucht, sondern vor allem weil der demografische Wandel in naher Zukunft noch deutlich weniger Junge in unsere Unternehmen spülen wird. Wir werden dann unsere Führungsjobs überhaupt nicht mehr oder nur noch mit Bewerbern dritter und vierter Wahl besetzen können. Das müssen wir verhindern.

Meiner Meinung nach führt der Weg dazu über eine völlig andere Art der Betreuung junger Führungskräfte. Wir müssen sie befähigen in einer rauen Wirklichkeit ihren eigenen Weg zu finden. Dass es in unseren Unternehmen zuweilen ziemlich hart zugeht, mag man verurteilen oder auch danach streben es zu ändern, doch es ist die Realität. Ich bin überzeugt, dass es mehr Sinn macht junge Führungskräfte im Umgang mit dieser Realität vertraut zu machen, als darauf zu warten, dass es irgendwann einmal keine Machtspiele, keine Intrigen und keine Gemeinheiten mehr gibt. Daher sollte es neben der Säule "Fachlichkeit" (Ausbildung, Studium,etc.) eine Säule "Geländetauglichkeit" geben. Gemeint ist damit, jungen Führungskräften mit Hilfe eines erfahrenen Scouts zu vermitteln, wie sie sich in rauer (Unternehmens-) Landschaft sicher und präzise bewegen ohne ins nächstbeste Loch zu fallen.

In diesem kleinen eBook beschreibe ich neben neun Stolpersteinen auch zwei Werte, von denen ich glaube, dass sie die Basis jeder guten Führung sind. Ein Instrument um im "Gelände" zurecht zu kommen, vervollständigt das Buch.
Kaufen können Sie dieses eBook nicht. Sie erhalten es, wenn Sie unser Projekt PUNKTLANDUNG unterstützen. Wir wollen zusammentragen, was Menschen unter guter Führung verstehen. Sie müssen nur eine Frage und die bitte, mit nur einem Satz, beantworten: Was ist gute Führung?

Interessiert? Dann hier entlang...

Herzlichst Ihr Rolf Schröder