Wer im Job vorankommen will, sollte mobil sein. Heute hier, morgen dort, dann wird es auch was mit der Karriere. Daran gibt es allerdings berechtigte Zweifel.

Bleibe im Lande und nähre dich redlich, das war gestern. Heutzutage ist Mobilität gefragt, um es im Berufsleben zu etwas zu bringen. Die neue Beweglichkeit reicht von Arbeitsplatz bedingten Fernumzügen, täglichem Fernpendeln, Wochenendpendeln bis zu häufigen Geschäftsreisen. Wenn Umzüge oder Pendeln in Betracht gezogen werden, um die Karriere zu beflügeln, dann können die Forschungsergebnisse von Viry, Rüger und Skora ein paar erhellende Erkenntnisse beitragen.

Zu allererst, Pendelmobile verdienen in der Regel mehr als ihre sesshaften Kollegen. Allerdings wirkt sich Mobilität nicht großartig auf die Position in der Firmenhierarchie oder dem Berufsprestige aus. Pendeln ist kein Garant, um schneller Chef zu werden.

Das ist ja auch logisch. Bei den vielen Pendlern gäbe es ja sonst nur noch Chefs. Und wer sollte dann die ganze Arbeit machen?