Daten, Zahlen, Fakten, im beruflichen Umfeld gehören sie zum festen Bestandteil fast jeder Präsentation.  Allerdings haben sie einen entscheidenden Nachteil, sie fesseln die Zuhörer nicht. Wer hingegen die volle Aufmerksamkeit erhalten und seine Botschaften lang anhaltend vermitteln will, stimuliert die rechte Gehirnhälfte seiner Zuhörer durch eine bildhafte Sprache.

Im Grunde geht es darum einen Gedanken zu verbildlichen indem er sprachlich so präsentiert wird, dass das Publikum anschließend „im Bilde“ ist. Beispiel: „Heute genügt es unserer Konkurrenz offenbar nicht, das Kind mit dem Bade auszuschütten, heute will es dem Kind auch noch Seife in die Augen reiben.“ Ziel ist es, als Redner mit wenigen Blicken das Wesentliche zu erfassen und dann dieses Wesentliche in die passenden Worte zu kleiden. Doch Achtung, so wirksam gute Bilder auch sind, so unwirksam, bzw. schädlich sind unpassende Bilder. Beispiel: „Preise wie im alten Rom: In Kassel werden die Autofahrer gemolken wie Weihnachtsgänse.“ Nicht nur Landwirte unter den Zuhörern werden sich Gedanken darüber machen, wie Weihnachtsgänse gemolken werden.