entscheidung.jpgWir alle kennen die unangenehme Begleiterscheinung von Entscheidungen. Welche Entscheidung ist die Richtige, was mache ich wenn sie falsch ist, wie kann ich ausschließen das sie falsch ist und so weiter. Die spannende Frage in dem Zusammenhang: Wie lässt sich die Angst vor der falschen Entscheidung verringern? Denn meist ist sie es, die uns daran hindert etwas eindeutig und klar zu entscheiden um es anschließend zielstrebig zu verfolgen.

Ist es nicht doch besser noch ein paar Wochen mit der Anschaffung des neuen Handys zu warten? Vielleicht hat es bis dahin eine allgemeine Preissenkung gegeben oder wir haben einen Händler gefunden der es billiger abgibt. An diesem einfachen Beispiel wird deutlich, wie das grundlegende Prozedere einer Entscheidung aussieht. Kurz gesagt, wir haben immer die Qual der Wahl. Entscheiden wir uns für etwas, dann entscheiden wir uns automatisch gegen etwas. Schneller Kauf teures Handy, später Kauf preiswertes Handy. Simpel und doch nicht einfach. Denn insgeheim suchen wir nach einer ganz speziellen Lösung für das Problem. Die soll möglichst so aussehen: Wir kaufen ein Handy, anschließend steigt sein Preis um 25% und fällt nie wieder.

Mit zunehmender Tragweite der Entscheidung wird der Wunsch oder die Notwendigkeit eine falsche Entscheidung zu verhindern deutlicher größer. Damit die Angst nicht überhandnimmt, könnten Sie ein paar Ideen in Ihrem Kopf bewegen.

Fakten

Sie können falsche Entscheidungen nicht verhindern und werden zeitlebens etliche davon treffen.
Einige können Sie revidieren andere nicht.
Sie haben Ihre Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Mehr können Sie nicht tun.

Umsetzung

Treffen Sie eindeutige Entscheidungen und lassen Sie sich keine Hintertüren offen.
Schauen Sie nicht zurück, wenn Sie eine Entscheidung getroffen haben.
Stellen Sie die Entscheidung nicht infrage.

Einstellung

Locker bleiben, das Leben geht weiter.
Es gibt immer eine neue Gelegenheit.
Nichts währt ewig, auch die Niederlage nicht.