Auf dem kleinen Schild steht meist ein kurzer Satz, manchmal auch nur ein Wort. Ich bin Obdachlos. Der Hut daneben bittet um Geld. Das normale Szenario, wenn Obdachlose um Unterstützung bitten. Ganz anders die amerikanische Hilfsorganisation MOBILE LOAVES & FISHES im texanischen Austin. Sie nutz den Hebel professioneller Werbung um auf die Lage der Obdachlosen aufmerksam zu machen und sie gezielt zu verbessern. Dazu stellen sie auch schon mal eine riesige Kartonwand, ähnlich solchen mit denen sich Obdachlose in der Nacht zudecken, auf eine Werbefläche an der Autobahn.

Auf dem kleinen Schild steht meist ein kurzer Satz, manchmal auch nur ein Wort. Ich bin Obdachlos. Der Hut daneben bittet um Geld.  Das normale Szenario, wenn Obdachlose um Unterstützung bitten. Ganz anders die amerikanische Hilfsorganisation MOBILE LOAVES & FISHES im texanischen Austin. Sie nutz den Hebel professioneller Werbung um auf die Lage der Obdachlosen aufmerksam zu machen und sie gezielt zu verbessern. Dazu stellen sie auch schon mal eine riesige Kartonwand, ähnlich solchen mit denen sich Obdachlose nachts zudecken, auf eine Werbefläche an der Autobahn.

Dort steht: „Schicken sie eine SMS mit der Aufschrift Danny an 20222 und spenden sie 10 $“. Und Danny ist nicht irgendein Synonym sondern eine ganz und gar reale Person, mit Namen, einer Geschichte und einem Schicksal, die während der Aktion selbst unter dem riesigen Plakat stand. Der Pfeil auf dem Plakat I AM HERE ist Name des Projektes und gleichzeitig Hinweis auf Danny. So konnten tausende Autofahrer ihn und die Botschaft sehen.

Mir hat neben der Tatsache Obdachlosigkeit als urwürdiges Phänomen einer reichen Gesellschaft zu brandmarken, ganz besonders die Verbindung zu einer realen Person, zu Danny gefallen. Damit bekommt das Ganze ein Gesicht und wird greifbar. Natürlich ist es auch eine wunderbare Idee, für ein großes Problem ein großes Plakat zu wählen. Doch erst die Verbindung aus beidem, reale Person und gute Idee, macht die Aktion in meinen Augen so wirksam und so wunderbar.