Meist waren wir zehn bis fünfzehn Jungen. Den Schulhof mussten wir uns mit ein paar Mädchen teilen, die am Rande Gummitwist spielten und Abzählreime aufsagten. Bei Müllers hat`s gebrannt, brannt, brannt usw. Das zu beobachten, dafür hatten wir allerdings keine Zeit. Uns interessierten nur drei Dinge. War Karl da, wo war der Hausmeister und wer bekam Bernd. Karl hatte die Lederpille und nur mit ihr war Fußball wirklich Fußball. Der Hausmeister wollte sein Lebensmotto „Ein Schulhof ist kein Fußballplatz“ durchsetzen und Bernd war unbeweglich wie ein Sandsack. Wer ihn in der Mannschaft hatte, hatte ein wirkliches Problem.
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