CSR (Corporate Social Responsibility) bekannter unter dem Begriff Nachhaltigkeit ist für die Branche seit längerer Zeit ein wichtiges Thema. Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, ob ein Unternehmen seinen Erfolg nachhaltig, also ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortlich erwirtschaftet.
Außerhalb der Gesundheitswirtschaft wurde das schon seit langem erkannt. So hat beispielsweise Siemens eine eigene Abteilung die sich dem Thema zuwendet und durch regelmäßige Berichterstattung, ähnlich dem Geschäftsbericht, die Interessengruppen (Stakeholder) des Unternehmens informiert. Dabei wird streng darauf geachtet, dass die CSR Aktivitäten, wie z.B. Energieverbrauch, Abwassernutzung oder Mitarbeiterentwicklungsprogramme nicht zu Marketinggags verkommen, sondern gelebte Unternehmensrealität darstellen.
Erreicht wird das einerseits durch eine transparente und eindeutige Erfolgsmessung und andererseits durch die strikte Trennung von Kommunikations- und CSR Abteilung. Dadurch wird sicher gestellt, dass die Aktivitäten des CSR in erster Linie als betriebliches Handeln und erst in zweiter Linie als kommunikative Aufgabe verstanden werden.
Gerade in einer Branche wie der Gesundheitswirtschaft  sollte verstärkt darauf geachtet werden, dass nachhaltiges Wirtschaften mehr umfasst als schöne Worte zu finden. Es zielt darauf ab, gesamtgesellschaftlich verantwortlich zu handeln. Und dieses Feld sollte kein Unternehmen dem Marketing überlassen. Ehrlichkeit währt am längsten. Anderenfalls werden die Kunden Werbeschwindel schnell entdecken und das Unternehmen für diese Makulaturen abstrafen.