Die Franzosen machen es uns und vor allem auch den Amerikanern vor, wie Wahlen im Internet  gemacht werden. Dabei haben eigentlich die Amerikaner eine längere Erfahrung und gelten als die Erfinder des medialen Wahlkampfes. Doch Sarkozy und Royal haben schnell gelernt.

Sie lassen im Netz nichts anbrennen. Ob es um Präsenz im virtuellen Land des Second Life geht, um persönliche Stellungnahmen auf Blogs oder um Online-Debatten. Sie nutzen einfach alles und das mit großem Erfolg.  Werden wir bei der nächsten Bundestagswahl auch so etwa zu sehen  bekommen, wie es die Amerikaner gerade mit Hillary Clinton erlebt haben? Mal sehen, bisher mussten wir uns ja mit Bildern unserer Spitzenpolitikerin begnügen. Jedenfalls verspricht die Zukunft wieder mehr Dampf im Wahlkampf. Internet sei Dank.