Freundlichkeit und zuvorkommende Höflichkeit sind für jeden Dienstleister Basis im Kundenkontakt. Doch was soll man bloß machen, wenn einem mit dem schönsten Lächeln der Welt etwas ziemlich unmögliches vorgeschlagen wird.
Vor einigen Tagen war ich in einen harmlosen kleinen Unfall verwickelt. Kurzer Anruf beim Audi Pannendienst und der Abschleppwagen brachte mein Auto zur nächstgelegenen Werkstatt. 7 Tage später stand ich wieder beim Händler. Da ich kein Auto hatte, bin ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln dort hin gefahren.

Die freundliche junge Dame antwortete auf meine Frage, wo mein Auto sei mit der nüchternen Erklärung: „Ihr Auto ist in unserer Filiale“. Wo denn ihre Filiale sei, wollte ich wissen. Mit dem freundlichsten Lächeln sage sie: „Ca. 2 Kilometer von hier. Sie brauchen nur rechts vom Hof fahren und der Straße folgen. Auf meine schüchterne Bemerkung, dass ich hier sei um mein Auto zu holen und es mir deswegen gewisse Probleme bereiten würde in ihre Filiale zu fahren, sah sie mich einen kurzen Augenblick ein wenig erstaunt an. „Ach ja, Ihr Auto ist ja bei uns!“, da können sie ja gar nicht fahren. Das stimmt. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.
Vielleicht noch soviel, ich war ganz und gar zufrieden mit der Werkstatt und auch mit der freundlichen Mitarbeiterin. Doch manchmal reicht Freundlichkeit allein eben nicht ganz aus. Ein bisschen Mitdenken sollte schon dazu kommen.