Wenn von 12 Teilnehmern einer Führungskräftebesprechung zwei einschlafen, ist das eigentlich eine gute Quote für den Referenten?  Ich fand das zu viel und unterbrach den Kurzschlaf der beiden. Nach dem Lesen dieses Artikels habe ich es bereut. Es hätte vielleicht doch noch ganz lustig werden können.

Unglaublich was sich in Besprechungen alles abspielen kann. Nackte Teilnehmer bei einer Videokonferenz, Ehepartner die ihre Meinungsverschiedenheiten vor den Teilnehmern austragen, kleine Filmchen mit stöhnendem Hintergrund auf dem Handy bis hin zu einschlafenden Teilnehmern die mit dem Kopf auf den Konferenztisch knallen oder gar ganz vom Stuhl fallen.

Doch am besten hat mir die Geschichte gefallen, wo sich ein offenbar psychisch kranker Mensch einfach an den Besprechungstisch setzt und ihn alle Teilnehmer für den Experten von Außen gehalten haben. Da könnte in Zukunft die Frage an einzelne Teilnehmer: „Aus welcher Anstalt kommen Sie denn?“ durchaus berechtigt sein.

Dennoch und bei allem Humor, von führenden Mitarbeitern muss verlangt werden können, dass egal wie ermüdend sie den jeweiligen Beitrag gerade finden, sie bereit und in der Lage sind, den Inhalten zu folgen. Sollte ihnen das nicht möglich sein, müssen sie die Besprechung unterbrechen um ihre Konzentration wieder zu erlangen. Aber einfach mal eben „wegzuduseln“ um anschließend wie selbstverständlich mehr oder weniger brauchbare Beiträge zu liefern, das geht schlicht nicht. Mal ganz abgesehen von der Unhöflichkeit die in diesem Verhalten liegt.