Hier geht es nicht um einen Beitrag zu Walters Moers Comic – Das kleine Arschloch – hier geht es um Der Arschloch-Faktor Führungskräfte die auf Kosten anderer erfolgreich sind und die Atmosphäre im Betrieb vergiften.

Robert Sutton, Autor des Buches „Der Arschlochfaktor“ und Professor an der Stanford Universität meint, dass sich die Unternehmen von solchen Leuten trennen sollten, weil sie mehr schaden als nützen. Dass dieser Ratschlag Sinn macht, leuchtet ein. Welcher Mitarbeiter wird „unter“ einem Chef der beleidigt, einschüchtert, grapscht oder schlicht sarkastisch ist, noch ordentliche Arbeit abliefern.

Doch mir hat ein anderer Aspekt an diesem Buch noch viel mehr gefallen. Nämlich der, die Dinge beim Namen zu nennen. In Zeiten von Political Correctness, in denen manches auf eine weichspülende Umschreibung hinausläuft, in der Schweinereien als Fehltritte und Raffgier als berechtigte Teilhabe bezeichnet werden, in diesen Zeiten ist eine deutliche Sprache nützlich und hilfreich. Sie drückt und versteckt sich nicht. Ich wünschte es gäbe mehr von der Sorte eines Robert Sutton und weniger Arschlöcher.