Steht Ihr Auto auch häufiger in der Garage? Sei es weil der Verkehr so unerträgliche Ausmaße angenommen hat oder das Benzin schon fast mit dem Goldpreis gleichgezogen hat. Egal, denn eines ist gewiss, ob Sie fahren oder nicht, Sie müssen Ihre Kraftfahrzeugversicherung zahlen. Doch es naht Hilfe. PAYD kommt. Pay As You Drive, zahlen nur wenn Sie auch tatsächlich gefahren sind.

Versicherungsgesellschaften bieten damit ihren Kunden die Möglichkeit individuelle Tarife abzuschließen. Die Prämien berechnen sich nach den tatsächlich gefahrenen Kilometern, den Verkehrsrisiken in der befahrenen Region, dem Alter des Fahrers, der Unfallhistorie usw. Wer wenig fährt, zahlt wenig. Wer auf Straßen mit geringem Unfallrisiko fährt, fährt billiger, wer Stosszeiten meidet, zahlt ebenfalls weniger.

Der Vorteil für die Versicherungsnehmer liegt in der kilometergenauen Abrechnung. Das könnte für zwei Gruppen von Vorteil sein. Die Gruppe der Wenigfahrer, sei es nun weil sie Bus und Bahn mehr und häufiger nutzen als bisher und der Gruppe der Älteren. Aufgrund ihrer geringeren Fahrleistung werden ihre Beiträge durch PAYD deutlich sinken. Aber noch eine andere Gruppe kann davon profitieren. Die kleinen und mittleren Unternehmen. So bietet etwa die DBV Winterthur Versicherung einen Tarif – Zahlung gemäß Nutzung – an. Mit einem One Bord Unit werden die Daten betrieblich eingesetzter Fahrzeuge, wie Nutzungshäufigkeit, Fahrtstrecke, Fahrtziel und Fahrstil des Fahrers ausgewertet und auf der Basis dieser Daten, ein individueller Tarif errechnet.

Eine schöne Sache. Nicht nur Benzin sparen, sondern auch noch Versicherungsbeiträge, wenn das Auto mal stehen bleiben kann.